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The Biggest Loser: US-Kandidatin nimmt zu viel ab

Abnehmen ist das Thema der Show „The Biggest Loser“, egal, ob man sich das Format hier in Deutschland anschaut oder einen Blick über den großen Teich wirft.

Für Aufruhr sorgte nun die US-Kandidatin Rachel Frederickson. Im Internet brach ein wahrer Sturm los, als sie für ihren Gewichtsverlust die Siegerprämie abräumte. Sie sei mit ihrem Gewichtsverlust zu weit gegangen, so berichten Medien.

„The Biggest Loser“ – Abnehmen vor Kamera

„The Biggest Loser“ ist eine Sendung, in der stark übergewichtige Personen abnehmen. Zwar wenden verschiedene Länder hier andere Strategien an, wie sie dies umsetzen – in Deutschland handelt es sich dabei um eine Art Game Show, die den Übergewichtigen durch Aktivitäten den Anreiz bieten soll, abzunehmen – doch das Ziel ist immer das gleiche. Die massive Reduzierung von Gewicht. Viele überflüssige Pfunde sollen purzeln. Wer bis zum Ende der Sendung die meisten Kilos auf der Strecke lässt, hat gewonnen und sahnt ein beachtliches Preisgeld ab.

Die Show ist umstritten – wie viele Reality- und Game-Show-Formate heutzutage. Doch wer hätte gedacht, dass „The Biggest Loser“ mal nicht wegen dem oft als Schikane bezeichneten Umgang mit den Kandidaten in die Schlagzeilen gerät, sondern wegen dem Ziel der Sendung: Dem massiven Gewichtsverlust in kürzester Zeit.

Abnehmen – Aber nicht zu viel?

Dies ist, wie unter anderem Vip.de berichtet jetzt der Fall. Die Zuschauer in den USA sind hin- und hergerissen und teils mächtig aufgebracht. Der Grund dafür ist der Gewichtsverlust, den die 24-jährige Kandidatin Rachel Frederickson vollzogen hat.

Zu Beginn der Sendung wog sie noch stolze 118 Kilogramm. Als sie am Ende der Aufzeichnungen wieder auf die Waage stieg, hatte sie ihr Gewicht enorm reduziert. Nur noch 48 Kilogramm bringt sie jetzt auf die Waage – dafür die Zuschauer gegen sich auf. Dies ist der größte Gewichtsverlust, den je ein Teilnehmer der Sendung durchgemacht hat.

Empörung in den sozialen Netzwerken

Statt Lobeshymnen für ihren Erfolg zu erhalten, muss sich Frederickson nun allerdings derber Kritik gegenüber sehen. Vor allem in den sozialen Netzwerken hagelt es einen bösen Kommentar nach dem anderen.

Zuschauer argumentieren, dass sie es mit dem Abnehmen übertrieben hätte. Statt dünn zu sein, sei sie nur noch Haut und Knochen und auch auf das U.S. Department of Health and Human Services beziehen sich die teils wütenden, teils besorgten Zuschauer. Denn dieses führt an, dass Frederickson bei einer Größe von 1,65 Metern mit 48 Kilogramm untergewichtig sei. So manch einer unterstellt ihr bereits Essstörungen.

Während die Produktionsfirma Shine America Stellung bezieht und hinter Frederickson steht, meldete sich auch die Kandidatin selbst zu Wort, die angab, stolz darauf zu sein, auf natürliche Weise so viel Gewicht verloren zu haben. Medienberichten zufolge sei sie selbst von dem in nur acht Monaten erzielten Gewicht überrascht gewesen.

Beruhigen konnte dies die Zuschauer allerdings nicht. Für viele sind „The Biggest Loser“ und vor allem Rachel Frederickson über das Ziel hinausgeschossen.

Nachschub auch in Deutschland

Während in den USA bereits die 15. Staffel lief – das Format ging dort im Jahr 2004 an den Start – legte in Deutschland im Januar die sechste Staffel los.

„The Biggest Loser“ startete im Jahr 2009 auf ProSieben, wechselte für die zweite und dritte Staffel zu Kabel 1. Seit dem Jahr 2012 und der damit verbundenen vierten Staffel strahlt Sat.1 die Abspeck-Doku aus.



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