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Kino-Film The Hateful Eight von Tarantino vertagt

Das war es dann wohl mit dem Nachfolger von „Django Unchained“.

Wie bekannt wurde, ist das Drehbuch zu Quentin Tarantinos neuem Western geleakt.

Für den Erfolgsregisseur Grund genug, das Projekt zumindest für die nächsten Jahre auf Eis zu legen.

Kein Nachfolger für „Django Unchained“

Wie Deadline.com berichtet, wird es wohl nichts werden, was den Film „The Hateful Eight“ angeht. Grund dafür ist, dass das Drehbuch geleakt wurde und damit nun quasi wertlos ist.

„The Hateful Eight“ hätte eigentlich auf dem „Django Unchained“-Konzept aufbauen sollen. Western kombiniert mit Gewalt und Humor ganz nach Tarantino-Manier. Das war es, was „Django Unchained“ so erfolgreich gemacht hat. Vor allem, da das Konzept aus dem ausbrach, was aktuell im Kino gezeigt wird.

„The Hateful Eight“ hätte ein ähnlicher Erfolg werden können. Doch diese Chance ist nun verspielt. Wie Quentin Tarantino Deadline.com gegenüber erklärt, legt er „The Hateful Eight“ auf Eis.

Das Drehbuch wurde geleakt

Das ist der Grund dafür, weshalb Tarantino das Projekt beiseite legt. Tarantino legt dar, dass nur sechs Personen das Drehbuch gesehen hätten und nur eine von diesen daher dieses veröffentlicht haben kann.

Was ihm aber mehr aufstößt als die Tatsache, dass das Drehbuch somit verbraten ist, sei, dass ihn jemand von nur einer geringen Anzahl an Personen hintergangen hätte. Deshalb erklärt der Erfolgsregisseur, dass ihn dies sehr deprimiere.

Aufgeflogen sei der Vertrauensbruch durch Mike Simpson, einen Agenten und guten Freund Tarantinos, der zahlreiche Anrufe von Agenturen erhielt, die ihre Klienten bei „The Hateful Eight“ unterbringen wollten, obwohl das Projekt erst für irgendwann im nächsten Jahr vorgesehen war.

Nur ein kleiner Kreis an Verdächtigen

So hätte Tarantino es Reggie Hudlin gegeben, der bereits als Produzent für „Django Unchained“ fungierte. Zwar sei es nicht ausgemacht gewesen, dass dieser einen Agenten kommen lässt, dem er das Drehbuch zeigt, doch hätte der Agent dadurch dieses wenigstens nicht in die Finger bekommen.

Ferner erklärt Tarantino, dass er das Drehbuch an die Darsteller Tim Roth, Bruce Dern und Michael Madsen gegeben hätte und er wüsste, dass Tim Roth nichts mit dem Leak zu tun hätte. Einer der beiden anderen, so fährt er gegenüber Deadline fort, müsse das Drehbuch an seinen Agenten gegeben haben, der es wiederum der Öffentlichkeit zeigte.

Derweil gab Tarantino an, dass er vermute, das Drehbuch sei auf Umwegen über die CAA veröffentlicht worden, da man hier angab, der Fehler könnte bei Tarantino selbst liegen, der kein Wasserzeichen auf das Drehbuch gedruckt hätte.

In nächster Zeit kein „The Hateful Eight“

Dies war es vorläufig mit „The Hateful Eight“, allerdings will der Regisseur nicht von vornherein ausschließen, dass es der Film je auf die Leinwand schaffen würde. So denkt er derzeit über eine Veröffentlichung als Buch nach, ehe er das Projekt womöglich wieder hervorkramt und überlegt, ob ein Film dazu nach wie vor sinnvoll wäre.

Zunächst möchte er sich hingegen anderen Projekten widmen, ehe er an die Zukunft von „The Hateful Eight“ denkt. Jedoch hofft er darauf, dass diese Geschichte sowohl Agenten als auch Schauspieler künftig erst nachdenken lässt, ehe sie mit einem Drehbuch herausrücken, schließlich, so schätzt Tarantino ab, kann es nur eine Person gewesen sein, entweder der Agent von Madsen oder der Agent von Dern.



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