Lifestyle

TV-Tipp ARD: „In gefährlicher Nähe“

In der ARD läuft heute Abend ein deutscher Thriller, der viele Zuschauer fesseln wird.

„In gefährlicher Nähe“ erzählt eine etwas kontroverse Liebesgeschichte, die mit Leidenschaft und dem Verlust der eigenen Kontrolle zu tun hat.

Julia Koschitz und Matthias Koeberlin spielen die Hauptrollen des Films.

Alte Geschichte, neu interpretiert

Der Grundtenor des deutschen Films „In gefährlicher Nähe“ ist nicht neu; Eine Anwältin holt für ihren Mandanten, der wegen Vergewaltigung angeklagt wurde, einen Freispruch vor Gericht heraus. Anschließend scheinen sich beide in einander zu verlieben.  Doch mit der Zeit zweifelt die Anwältin an die Unschuld ihres ehemaligen Mandanten. Zumal auch das Opfer immer wieder betont, die Wahrheit gesagt zu haben.

Zwei grandiose Schauspieler in einem Film

Mit Julia Koschitz als Anwältin Lea und Matthias Koeberlin als Nick, hat dieser Film eine grandiose Besetzung. Beide Schauspieler konnten schon in zahlreichen deutschen Produktionen glänzen. Und auch dieses Mal spielen die beiden ihre Rollen perfekt.

Koschitz als Anwältin, die alles versucht, um ihren Mandanten vor dem Gefängnis zu bewahren und sich anschließend nicht wirklich gegen die Annährungsversuche von Nick wehren kann und möchte.  Und auch Koeberlin glänzt in seiner Rolle als Nick, der mit seinen blauen Augen wohl wirklich kein Wässerchen trüben kann. So hat es zumindest den Anschein.

Doch manchmal trügt der Schein

Der Film spielt teilweise mit den klassischen Klischees. Nach dem gewonnen Prozess taucht Nick immer wieder bei Lea auf und versucht diese zu umwerben. Die Anwältin beginnt eine Affäre mit ihrem Mandanten. Doch irgendwann kommen die ersten Zweifel auf. Hat Nick sein Opfer und seine Ex-Freundin, Yvonne, wirklich nicht vergewaltig?

Der Vater als Schlüsselfigur?

Auch Leas Vater spielt eine tragende Rolle im Film. Er ist gegen die Beziehung von Lea und Nick und versucht diese mit allen Mitteln zu verhindern. Er versucht seiner Tochter ins Gewissen zu reden, doch er scheint zu scheitern. Lea kann sich nur schwer gegen ihren strengen Vater auflehnen. Zudem werden alte Wunden aus der Kindheit aufgerissen.

Das Opfer meldet sich zu Wort

Auch für Yvonne ist nach der Verhandlung die Sache noch nicht abgeschlossen. Sie behauptet standfest, sie habe Beweise für Nicks Tat. Lea findet zudem heraus, dass ihr Vater, in dessen Kanzlei sie tätig ist, Kontakte zu einem Gutachter pflegt. Und genau dieser war auch im Prozess um Nick involviert. Wem kann Lea noch vertrauen?

Spannung bis zur letzten Minute

Nach all den vielen Fragen und Verunsicherungen begibt sich Lea auf die Suche nach der Wahrheit. Doch sie ahnt nicht, dass sie sich damit selbst in Lebensgefahr bringt. „In gefährlicher Nähe“ ist ein gelungener Thriller geworden, der für Spannung bis zur letzten Minute sorgen wird. Die ARD zeigt den Film heute (08. Januar 2014) um 20.15 Uhr.

 

 



Erstellen Sie den ersten Kommentar!

Kommentieren

Sie müssen eingeloggt sein um zu kommentieren.