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Twilight-Saga rassistisch?

Ein unerhörter Vorwurf kursiert in der Medienlandschaft. Der „Twilight-Saga“ wird vorgeworfen rassistisch zu sein. Was ist dran an den Rassismus-Vorwürfen, die immerhin gegen eine der erfolgreichsten Serien der Filmgeschichte überhaupt erhoben werden.

Während das junge Kinopublikum bei Twilight für volle Kinosäle und volle Kassen bei den Produzenten sorgt, hagelte es aus fachkundigen Kreisen massenweise Kritik ob der schlechten Darstellerleistungen. Die aktuellen Rassismus-Vorwürfe kommen nun hinzu.

„Twiharder“ Macher: Amerikanische Ureinwohner rassistisch verunglimpft

Stein des Anstoßes sind die Macher von „Twiharder“, einer Parodie auf die Erfolgsserie „Twilight“. In „Twiharder“ greifen die Parodisten vermeintliche Stolpersteine im Original auf.

Darin geht es unter anderem um Drogenmissbrauch, Gewalt in der Familie, Schwangerschaft bei Minderjährigen, sexuellen Missbrauch und eben die rassistische Verunglimpfung der amerikanischen Ureinwohner.

Mit großer Wahrscheinlichkeit hätte es die Twilight-Parodie ohne die Kritik der Produzenten nicht in den medialen Focus geschafft. Erst die medienwirksame Rechtfertigung und Abweisung der Parodie brachte die Rassismus-Vorwürfe ins Rollen.

So behaupten die „Twiharder“ Parodisten, amerikanische Ureinwohner würden in der Twilight-Saga als blutrünstige und gewaltverherrlichende Krieger dargestellt, die zudem nicht vor Sexualdelikten zurückschreckten.

Verführt Edward die minderjährige Bella?

Neben dem Rassismus-Vorwurf ist wohl der Vorwurf der Verharmlosung von „Sex mit Minderjährigen“ der schwerwiegendste. So werfen die Twilight-Parodisten die Frage auf, ob nicht in der Serie die sehr junge Bella ( Marie Cullen, geb. Swan ) vom deutlich älteren Edward ( Anthony Masen Cullen ) verführt wird.

Eines steht fest, die Macher der Twihard-Parodie verstehen sich nicht minder gut auf die Vermarktung ihrer Produktion und scheinen alles Erdenkliche zu unternehmen, um ihren Produktionen die gewünschte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Wie sich nun zeigt sogar mit beachtlichem Erfolg. Bleibt die Frage offen, ob zu Recht.



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