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UN: 2200 Tote bei Unruhen in Syrien

Die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCHR) Navi Pillay beziffert die Toten, die im Zuge der Niederschlagung der Unruhe in Syrien ums Leben kamen, mit 2200 Menschen. Seit Beginn des Fastenmonats Ramadan, also seit dem 1. August, seien 350 Menschen ums leben gekommen sein. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zeigte sich verärgert, der syrische Staatspräsident Bashar al-Assad habe sein Versprechen nicht eingehalten, wonach die Tötung von Zivilisten vermieden werden sollte. Pillay warf der Regierung in Damaskus vor, dass sie mit schweren Waffen, wie Artillerie und gar Kriegsschiffen, gegen Oppositionelle vorgeht. Der Botschafter Syriens in der UN, Faysal Khabbaz Hamoui, bezeichnete den Bericht als reine Propaganda. Die Gräueltaten der syrischen Sicherheitskräfte gegen die eigene Bevölkerung könnte ein Gerichtsverfahren vor einem Kriegsverbrechertribunal nach sich ziehen, dementsprechend wichtig ist der nun vorliegende Bericht.



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