Technik

UN will Breitband-Internet global

Die Vereinten Nationen (UN) haben sich zum Ziel gesetzt, das Breitband-Internet global zu fördern und zu errichten. Demnach sollen alle Staaten ihre Strategien bis 2015 formulieren. Gleichzeitig sollen 60 % der Bevölkerung in den Industriestaaten und 50 % der Bevölkerung in Entwicklungsländern den Zugang zum Breitband-Internet erhalten. Dabei soll der Zugang für alle Menschen erschwinglich bleiben, nur 5 % des monatlichen Einkommens soll man für den Zugang bezahlen müssen.

Diese Ziele wurden von der UN-Breitbandkommission für digitale Entwicklungen festgelegt. Diese Ziele scheinen sehr ambitioniert zu sein, doch der Generalsekretär der ITU (International Telecommunication Union), Hamadoun Toure, bezeichnet sie als verwirklichbar, wenn nämlich der private Sektor mit dem Staatlichen Hand in Hand zusammenarbeiten würden. Um die Staaten anzuspornen erstellt die ITU alljährlich ein Ranking der Entwicklungen auf dem Breitband-Sektor.

Ein aktueller Bericht der ITU kommt zum Ergebnis, dass bislang 20 % der Weltbevölkerung einen Zugang zum Breitband-Internet haben, 2008 waren es noch 13 %. Erwartungsgemäß schneiden Länder aus Nordamerika, Europa und Asien am Besten ab. So liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit in Südkorea bei 10 Mbit/s, während Staaten wie Ghana, Mongolei oder Venezuela kaum die 2 Mbit/s Geschwindigkeit anbieten können.  Die Welt wird stetig zum digitalen Dorf, und die UN will das Breitband-Internet global forcieren.



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