Wissenschaft

Ungeheuer von Loch Ness: Geheimnis offenbar gelöst

Generationen von Forschern haben sich am sogenannten Ungeheuer von Loch Ness die Zähne ausgebissen. Nun scheint das Geheimnis um das sagenumwobene „Ungeheuer“ geklärt zu sein. Demnach gibt es kein Ungeheuer von Loch Ness.

Wasserverwerfungen infolge Pegelschwankungen

Die Erscheinungen, die wie der Rücken eines Fischsauriers aussehen, ist demnach eine durch die geophysikalischen Eigenschaften des Sees verursachte bestimmte Art von Welle. Schottische und portugiesische Forscher haben jetzt herausgefunden, dass zeitgleich mit dem Auflaufen der Flut in der benachbarten Nordsee die Erdkruste unter den zusätzlichen Wassermassen etwas nachgibt. Dadurch gehen die Pegelmessungen an den Enden des rund 37 Kilometer langen Sees um genau 1,5 Millimeter auseinander. Der Wasserspiegel des Loch Ness liegt demnach deutlich über dem der benachbarten Nordsee. Der See ist zudem lediglich indirekt mit dem Meer verbunden, nämlich durch einen rund 13 Kilometer langen Fluss. Die Schwankungen, die die Forscher feststellten, traten genau zeitgleich im Rhythmus von Ebbe und Flut auf. Durch dieses Phänomen können sich an der Oberfläche des Sees Wasserverwerfungen bilden, die auch so aussehen können, wie der Rücken eines schwimmenden Fischsauriers. Das Ungeheuer von Loch Ness scheint damit seine endgültige wissenschaftliche Erklärung gefunden, zu haben.



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