Versicherung & Vorsorge

uniVersa: Beitragssteigerungen von bis zu 22 Prozent in den PKV-Tarifen 2013

Mit Beginn des neuen Jahres erhöhen viele private Krankenversicherer ihre Beiträge auch für Neuverträge, darunter auch die uniVersa. Im Tarif 155, der eine ambulante Behandlung vorsieht sowie eine Selbstbeteiligung von 155 EUR, zahlt ein siebenjähriges Kind zukünftig drei Prozent weniger als bisher.

In allen anderen Beitragsklassen bleibt dieser Tarif im Verhältnis zum Jahr 2012 kostenneutral. Im Tarif A3 110, der eine Selbstbeteiligung von 310 EUR jährlich vorsieht, bezahlen Männer den gleichen Betrag wie in diesem Jahr. Frauen hingegen müssen ab dem 17. Lebensjahr zukünftig 14, ab dem 32. Lebensjahr zukünftig 13, ab dem 44. Lebensjahr zukünftig zwölf und ab dem 45 Lebensjahr ebenfalls zwölf Prozent mehr entrichten als im Jahr 2012.

Tarif A620: Kinder ab dem siebten Lebensjahr zahlen 17 Prozent mehr

Im Tarif A360 K, für den das Primärarztprinzip gilt sowie eine Selbstbeteiligung von 360 EUR im Jahr, in sind Männer zukünftig von einer Beitragssteigerung ausgenommen. Frauen müssen ab dem 17. Lebensjahr 15, ab dem 32. Lebensjahr 16, ab dem 44. Lebensjahr 17 und ab dem 55. Lebensjahr 19 Prozent mehr bezahlen als bisher.

Der Tarif A620 sieht eine Selbstbeteiligung von 620 EUR im Jahr vor. Männliche Kinder ab dem siebten Lebensjahr zahlen zukünftig 17 Prozent mehr als bisher, alle anderen Beitragsgruppen sind genauso teuer wie im Jahr 2012. Der Tarif ST 1/100, der bei stationärer Behandlung ein Einbettzimmer vorsieht, weist für Männer Beitragssteigerungen ab dem 17. Lebensjahr in Höhe von drei Prozent auf, Männer ab dem 55. Lebensjahr zahlen lediglich ein Prozent mehr als bisher.

Frauen ab dem siebten Lebensjahr entrichten in diesem Tarif zukünftig genauso viel wie im Jahr 2012, während Frauen ab dem 32. Lebensjahr ein und Frauen ab dem 55. Lebensjahr zwei Prozent mehr bezahlen als 2012.

Tarif ST 3/100: Männliche Jugendliche ab dem 17. Lebensjahr zahlen zukünftig 22 Prozent mehr als im Jahr 2012

Der Tarif der uniVersa ST 3/100 sieht im stationären Behandlungsfall ein Mehrbettzimmer vor. In diesem Tarif zahlen männliche Jugendliche ab dem 17. Lebensjahr zukünftig 22 Prozent mehr als im Jahr 2012. 32-jährige Männer wenden zukünftig 12 und 44-jährige Männer fünf sowie 55-jährige Männer 4 Prozent mehr auf als im Jahr 2012.

Für Frauen bleibt dieser Tarif im nächsten Jahr kostenneutral. Im Jahr 2013 zahlen Männer im Tarif VE 1300G, der im stationären Behandlungsfall ein Ein-oder Zweibettzimmer vorsieht und eine Übernahme der Zahnbehandlungskosten in Höhe von 80 Prozent sowie einen Selbstbehalt von 1300 EUR jährlich, zwischen zehn und 11 Prozent mehr als im Jahr 2012. Frauen entrichten zwischen elf und 16 Prozente mehr als in diesem Jahr.

Auch Tarife mit Selbstbehalt weisen fast 20 Prozent Beitragssteigerung auf

In den Tarifen VE 1300H, VE 2000 G, VE 2000H die für den stationären Behandlungsfall ein Ein- oder Zweibettzimmer vorsehen sowie eine Kostenübernahme bei Zahnbehandlung in Höhe von jeweils 80 Prozent und allesamt eine Selbstbeteiligung zwischen 1300 beziehungsweise 2000 EUR beinhalten, müssen Männer zukünftig zwischen zehn und 19 Prozent mehr als bisher bezahlen.

Frauen müssen in diesen Tarifen zwischen sieben und 18 Prozent mehr als bisher aufwenden. In dem Tarif VE 900 K, für den das Primärarztprinzip gilt, ist ein Selbstbehalt von 900 EUR vorgesehen.

Im stationären Behandlungsfall wird ein Ein- oder Zweibettzimmer gewährt. Zahnbehandlungen werden zu 80 % übernommen. In diesem PKV-Tarif zahlen zukünftig Kinder ab dem siebten Lebensjahr zehn Prozent mehr als bisher während alle anderen Beitragsgruppen kostenneutral bleiben.



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