Politik

US-Vorwahlkampf: Romney und Gingrich und der Mond

In der letzten Fernsehdebatte vor den nächsten US-Vorwahlen in Florida haben sich die Hauptkontrahenten Mitt Romney und Newt Gingrich ein hartes Wortgefecht geliefert. Insbesondere über die Themen Einwanderung, aber auch über die Stationierung einer festen Mondbasis wurde hart und unerbittlich diskutiert.

Gingrich: Romney der Einwanderungsgegner

Newt Gingrich warf Romney in der Debatte vor, als der „größte Einwanderungsgegner unter den Kandidaten“ zu gelten. Mitt Romney hatte beispielsweise gefordert, dass alle illegal in die USA eingereisten freiwillig ausreisen mögen und dafür anschließend einen offiziellen Einreiseantrag stellen mögen. Romney bezeichnete die Anschuldigung von Gingrich indes als „abstoßend“. Zudem bezeichnete Gingrich die TV-Wahlkampfspots von Romney als beleidigend für sich selbst. Am Dienstag nächster Woche findet in Florida die nächste Vorwahl statt. Florida entsendet 50 Delegierte zur Kür des republikanischen Präsidentschaftskandidaten.

Gingrich: Mondbasis einrichten

Ein weiterer Streitpunkt zwischen beiden Kandidaten war das Thema „Mond“. Newt Gingrich forderte eine permante Raumfahrtbasis auf dem Mond. Dies bezeichnete Mitt Romney als „vielleicht große, aber keine gute Idee“. Die USA sind seit dem Ende Apollo-Mondprogramm in den 1970er Jahren nicht wieder auf dem Mond gewesen. Derzeit erkunden nur unbemannte Raumsonden den Mond. Insofern wäre die Umsetzung der Forderung Gingrichs nicht nur eine Milliardeninvestition, sondern würde zudem das derzeit brachliegende US-Raumfahrtprogramm in Bezug auf die bemannte Raumfahrt wieder beflügeln. Insofern dürfte Gingrich zumindest bei den Beschäftigten der Raumfahrtindustrie mit seiner Forderung nach einer Mondbasis gepunktet haben.



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