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USA: Mitt Romney in Florida klarer Favorit

Bei den morgen stattfindenden US-Vorwahlen im Bundesstaat Florida liegt Mitt Romney nach jüngsten Umfragen rund 11 bis 15 Prozentpunkte vor seinem schärfsten Konkurrenten Newt Gingrich. Sollte die Wahl so ausgehen, wie von den Demoskopen vorhergesagt, dürfte Newt Gingrich seine Anwärterrolle als möglicher Obama-Herausforderer zumindest vorübergehend einbüßen.

US-Vorwahlen: „The winner takes it all“

Gingrich kündigte indes trotzig an, bis zum Ende der gesamten Vorwahlen im Rennen bleiben zu wollen. Unerwartet klar konnte Gingrich die Vorwahlen in South Carolina für sich entscheiden. In Iowa gewann der Ex-Senator Rick Santorum und in New Hampshire Mitt Romney. Bisher hat also zumindest nach den Vorwahlen keiner der Kandidaten die Nase vorn. Wohl, aber wenn es darum geht, die Delegiertenstimmen zu zählen. Der Gewinner der morgigen Vorwahlen erhält 50 Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag der Republikaner. Insgesamt werden 1144 Delegierte über den Präsidentschaftskandidaten abstimmen. Dabei gilt das Motto „The winner takes it all“. Die unterlegenen Kandidaten erhalten somit bei der entsprechenden Vorwahl keine Delegierten, während der erstplatzierte alle Stimmen des jeweiligen US-Bundesstaates erhält. Insofern dürfte Romney am morgigen Dienstag die Nase auch insgesamt vorne haben.



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