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Van Gogh wurde versehentlich erschossen- kein Selbstmord

Eine neue Biographie, deren Recherche immerhin zehn Jahre andauerte, stellt die Behauptung auf, dass der niederländische Künstler Vincent van Gogh keinen Selbstmord begangen habe, sondern vielmehr versehentlich erschossen wurde. Bislang gingen die Kunsthistoriker davon aus, dass der an Depressionen leidende van Gogh sich auf ein entferntes Weizenfeld bewegt hätte um den Suizid zu vollführen. Die Autoren des Buches „Van Gogh: The Life“, Steven Naifeh (Pulitzer-Gewinner) und van Gogh Biograph Gregory White Smith, kommen hingegen zum Ergebnis, dass ein Junge in einem makaberen Western-Spiel versehentlich van Gogh erschossen hätte.

Nachdem er abgeschossen wurde, überlebt van Gogh noch etwa 30 Stunden. Als Helfer ihn vom Weizenfeld abführten, soll er auf die Frage geantwortet haben, ob er Selbstmord begehen wollte: “ Ja, ich glaube schon.“ Doch zuvor soll van Gogh in privaten Briefen Selbstmord als feigen Akt bezeichnet haben. Am Tag seiner Verletzung soll er zudem Pinsel und Farbe aufs Feld mitgenommen haben, die vermeintliche Tatwaffe wurde nie aufgefunden. Zudem weise die Schussverletzung im Brustbereich eher auf die tat einer anderen Person, ansonsten hätte er sich eher in den Kopf geschossen.

Nach Meinung der Autoren habe sich am 27. Juli 1890 in Auvers (Frankreich) etwas anderes ereignet, als ein Selbstmordversuch. Demnach sei der 16 jährige Rene Secretan in einem Cowboy Dress dabei gewesen. Der Sohn eines reiches Pharmazeuten lebte seine Cowboy-Fantasien mit einem Revolver Kaliber .380 aus, er schoss auf Vögel und anderes Kleingetier. Im Alter von 83 Jahren, wenige Tage vor seinem Tod in 1957, gab er einem Journalisten ein Interview, in diesem schilderte er den wahren van Gogh, wie er ihn erlebt habe. Im selben Interview machte er vage Andeutungen über den wirklichen Vorfall mit van Gogh. Aus diesen Zusammenhängen ziehen die Autoren den Schluss, dass van Gogh nicht Selbstmord begangen habe, sondern vielmehr aus versehen erschossen wurde.



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