Technik

Verkaufsverbot vom Computerspiel Doom nach 17 Jahren aufgehoben

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Deutschland hat das Verkaufsverbot von Doom nach 17 Jahren gekippt. Der Rechteinhaber habe einen entsprechenden Antrag gestellt und begründet diesen mit “ … der seither ergolgten Weiterentwicklung von Computerspielen aus heutiger Sicht nicht mehr als jugendgefährdend einzustufen sei.“ In der Tat, schaut man sich die pixelige Version von Doom an und vergleicht dieses Spielmit heutigen Action-Spielen, erscheint das Verbot gar lächerlich.

Doom war eines der ersten Ego-Shooter-Spielen der Welt und erschien Dezember 1993. Inzwischen wurde Doom von der USK geprüft und eine Alterfreigabe von 16 Jahren  ausgesprochen. Doch eine Version des Spieles soll weiterhin indiziert bleiben, in diesem gäbe es Level mit Nazi-Symbolen. Das Spiel wurde damals von ID Software geschrieben, heute besitzt Bethesda die Rechte.

Die Bundesprüfstelle gab Bethesda recht, selbst heutige Handys besäßen eine detailliertere Grafik, doch damals habe nicht allein die Grafik zum Verbot geführt, sondern die Spielszenen seien unausgewogen gewesen, die Story sei schlicht zu brutal gewesen. Warum aber z.B. die Bundesprüfstelle den Ableger von Doom für den gameboy Advance hat zulassen können, ist offen.



Erstellen Sie den ersten Kommentar!

Kommentieren

Sie müssen eingeloggt sein um zu kommentieren.