Versicherung & Vorsorge

Welche Versicherungen brauchen Wintersportler für den nahenden Winter?

Je näher der Winter kommt, umso mehr sollten sich Wintersportler die Frage stellen, welche Versicherungen denn für die Zeit der Skipisten und der Rodelpisten notwendig sind?

Obwohl in den letzten Jahren die Risiken von Verletzungen beim Skifahren und anderen Wintersportaktivitäten abnahmen, sollten Wintersportler und Winterurlauber dennoch für den Fall der Fälle vorsorgen.

Private Haftpflichtversicherung und Auslands-Krankenversicherung sind notwendig

Insbesondere für Auslandsaufenthalte sollte in jedem Fall eine Auslands-Krankenversicherung abgeschlossen werden. Bereits ab etwa sechs Euro im Jahr ist der Versicherungsschutz erhältlich. Dies rentiert sich insbesondere dann, wenn ein Rücktransport mit dem Flugzeug oder dem Krankenwagen notwendig wird. In der Regel zahlt die gesetzliche Krankenversicherung diesen Rücktransport nicht.

Auch bestimmte Behandlungskosten werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht oder nur unzureichend erstattet. Zu den wichtigsten Versicherungen gehört auch die private Haftpflichtversicherung. Diese ist insbesondere dann notwendig, wenn der Wintersporturlauber einen anderen Urlauber beispielsweise auf der Skipiste schädigt.

Ohne einen entsprechenden Versicherungsschutz muss der Schaden aus eigener Tasche bezahlt werden. Verbraucherzentralen weisen sogar darauf hin, dass ein fehlender Versicherungsschutz den persönlichen finanziellen Ruin bedeuten kann. Die Haftpflichtversicherung kommt indes für Kosten auf, die durch einen Unfall verursacht wurden.

Private Unfallversicherung sinnvoll

Von dem Haftpflichtschutz werden auch das Vermögen Dritter, andere Personen, sowie Sachwerte umfasst. Winterurlauber sollten auch über eine private Unfallversicherung nachdenken. Dies gilt insbesondere für Kinder. Die Unfallversicherung zahlt, wenn beispielsweise dem Kind oder anderen Familienangehörigen oder dem Versicherten selber während des Skiurlaubs ein Unfall zu stößt, der eine dauerhafte Invalidität zur Folge hat.

Besonders sollten Versicherte darauf achten, dass auch Bergungskosten im Versicherungsumfang eingeschlossen sind. Auch der Autoschutzbrief sollte als Versicherungsschutz erwogen werden. Der Versicherte sollte hier insbesondere den sogenannten personenbezogenen Schutzbrief wählen. Dieser schließt alle jene Fahrzeuge ein, die der Versicherte fährt. Vielfach sind auch Leistungen wie Krankenrücktransporte sowie ein Rückholservice für Kinder, mit weltweiter Gültigkeit, eingeschlossen.

In aller Regel nicht notwendig: Wintersportgeräteversicherung

Weniger notwendig ist stattdessen eine Wintersportgeräteversicherung. Diese kommt dann für Schäden auf, wenn beispielsweise das Wintersportgerät gestohlen oder beschädigt wird. Da jedoch vielfach derartige Geräte bereits von der Hausratversicherung erfasst werden, ist die Wintersportgeräteversicherung in aller Regel nicht notwendig.

Lediglich unbeaufsichtigte Wintersportgeräte, die beispielsweise vor einer Hütte lagern, sind versicherungswürdig. In aller Regel lohnt sich jedoch eine derartige Versicherung hinsichtlich der damit verbundenen Kosten nicht. Für die anderen genannten Versicherungen sollte jedoch in jedem Fall eine entsprechende Vorabinformation, am besten vor Antritt der Reise, eingeholt werden. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der Versicherungsschutz bereits bei Reiseantritt besteht



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