Wirtschaft

Weltbank-Chef Zoellick: Weltmärkte in der Gefahrenzone

In einer Rede vor der so genannten „The Asia Society“ in Sydney verwies Weltbank-Chef Robert Zoellick darauf, dass die Weltmärkte zusehends in eine Gefahrenzone abrutschen würden. Demnach haben Investoren das Vertrauen in die ökonomische Führung einiger Schlüsselländer verloren, dennoch würde sich die Weltwirtschaft rasant erholen. Der wesentliche Auslöser der wirtschaftlichen Genesung sei in den Entwicklungsländern zu suchen, diese würden von der Erholung am meisten profitieren.

Die hohen Staatsverschuldungen in Ländern wie USA, Italien und Griechenland haben in den vergangenen zwei Wochen Turbulenzen auf den internationalen Aktienmärkten ausgelöst, so hat die Ratingagentur Standard & Poor´s ihre Höchstnote für die USA revidiert, Italien hat einen neuen Sparplan verkünden müssen und selbst Staaten wie Frankreich könnten ihre Höchstbewertung bei den Ratingagenturen verlieren.

Zoellick schilderte diese Vorkommnisse und verwies auf weitere Schwächen des Konjunkturaufschwungs. Die USA würden auch künftig die zentrale Wirtschaftsmacht bleiben, so Zoellick, die USA würden zudem sich schnell erholen. In der EU sieht Zoellick größere Probleme warten, bei einigen Ländern würde sich das „Drama in ein Trauma“ verwandeln.

Die Asia Society ist eine Nichtregierungsorganisation, die die Zusammenarbeit asiatischer Länder mit den USA stärken will, sie wurde von John D. Rockefeller 1956 gegründet. Die Weltbank versucht die wirtschaftliche Entwicklung, besonders in den ärmeren Ländern, mittels Kreditvergabe und technischer Beratung zu unterstützen.



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