Newsticker

Wenn der Puma nicht mehr springen kann

Der Sportartikelausrüster Puma gerät offenbar zunehmend in Schwierigkeiten. Das Unternehmen spricht von herben Einschnitten, Läden sollen geschlossen werden, offenbar müssen Mitarbeiter gehen. Bereits Anfang der 1990er Jahre kämpfte Puma ums nackte Überleben. Damals machte Jochen Zeitz aus dem damals angeschlagenen Sportartikelausrüster eines der bekanntesten Unternehmen. Nun gerät Puma aber offenbar erneut in Schwierigkeiten.

Teile des Managements müssen gehen

Vor einem Jahr übergab Zeitz die Geschäfte an seinen Nachfolger Franz Koch. Der neue starke Mann baut das Unternehmen demnach komplett um. So sollen auch Klaus Bauer und Marketingchef Antonio Bertone aus dem Management abgezogen werden. Offiziell aus freien Stücken, inoffiziell passen diese woll nicht mehr in die aktuelle Firmenausrichtung. In der letzten Woche machte Puma durch eine Gewinnwarnung auf sich aufmerksam. Der Umsatz stieg zwar um neun Prozent, der Gewinn jedoch sackte ab, genau genommen um 12,8 Prozent. Nunmehr beträgt der Gewinn nur noch 100 Millionen Euro. Geplant ist für das aktuelle Jahr ein Gewinn von 230,1 Millionen Euro. Insbesondere in Europa stagnieren die Geschäfte.

100 Millionen an Investitionen für dauerhafte Kostensenkungen

Puma will nun 100 Millionen Euro investieren, damit die Kosten dauerhaft gesenkt werden können. Neben der Einführung eines neuen IT-Netzes soll auch die Unternehmensorganisation geändert werden. Ob Olympia das Geschäft ankurbelt, hängt nicht zuletzt wohl davon ab, wie viel Athleten mit Puma-Schuhen Medaillen gewinnen.



Erstellen Sie den ersten Kommentar!

Kommentieren

Sie müssen eingeloggt sein um zu kommentieren.