Wirtschaft

Wirtschaftskrise: Ölpreis fällt deutlich

Die nächste Weltwirtschaftskrise kommt bestimmt, die Frage ist nur wann. Diesbezüglich gibt es stets mehrere Indikatoren, darunter auch der Preis für Erdöl. Was die Autofahrer aufs Erste erfreuen mag, gilt als Stimmungsindikator für für die Weltwirtschaft. Nun ist der Preis für Amerikanisches Leichtöl um 1,85 Dollar auf 84,60 Dollar gefallen, der Preis für Nordseeöl Brent ist um 1,37 Dollar auf nun 110,96 pro Barrel gefallen.

Als Grund führen Analysten die Befürchtung einer möglichen Rezession in den USA, die Währungskrise im Euro-Raum und die enttäuschenden Nachrichten aus China an. So haben Statistiken, die am Freitag vorgestellt wurden, aufgezeigt, dass für den Monat August in den USA keine neuen Jobs entstanden sind, erwartet wurden 70.000 neue Arbeitsplätze in den USA. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 9,1 % in den USA.

In Europa sind die Aktien-Indizes deutlich gefallen, so auch der DAX in Frankfurt, der deutlich unter dem Wert von 5300 Punkten gefallen ist, momentan pendelt er sich bei 5250 Punkten ein, der niedrigste Stand seit zwei Jahren. Die Nachrichten aus China geben auch keinen Anlass für bessere Aussichten, wie verkündet wurde wuchs der Dienstleistungssektor in China am langsamsten seit Jahrzehnten. Gleichzeitig flüchten viele Anleger in Gold, der Goldpreis hat erneut einen Rekordstand erreicht, er liegt derzeit bei 1894,80 Dollar pro Feinunze. Düstere Aussichten möchte man meinen, doch jede Krise bietet neue Möglichkeiten. Gespannt darf man auf die Reaktion der nationalen Verantwortlichen warten, doch es steht zu befürchten, dass die nächste Weltwirtschaftskrise schneller kommt, als die meisten Menschen erwartet hatten.



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