Versicherung & Vorsorge

Württembergische: Im Tarif ESP 300 Beitragssteigerungen bis zu 18 Prozent

Die Württembergische Private Krankenversicherung (PKV) ist eine der wenigen Versicherungen, die nur in einigen Tarifen eine Beitragserhöhung zu vermelden hat. In den Tarifen, die von der Beitragserhöhung betroffen sind, beträgt diese jedoch im Extremfall bis zu 18 Prozent.

Trotz Primärarztprinzip und Selbstbeteiligung Beitragssteigerungen von teilweise bis zu 14 Prozent

Im Tarif EKN 1200, für den das Primärarztprinzip, sowie eine Zweibettzimmerbehandlung im klinischen Bereich und eine Übernahme von Zahnbehandlungskosten in Höhe von 60-80 Prozent sowie im Falle von Zahnersatz eine Kostenübernahme von 80 Prozent gilt, beträgt für siebenjährige männliche Kinder die Beitragssteigerung im nächsten Jahr im Neukundengeschäft 14 Prozent.

Zudem müssen in dem Tarif Frauen ab 32 Jahren zwei, ab 44 Jahren drei, und ab 55 Jahren ebenfalls zwei Prozent mehr als bisher bezahlen. Besonders betroffen ist der Tarif ESN 300, für den ebenfalls das Primärarztprinzip gilt. Zudem ist in dem Tarif eine Selbstbeteiligung von 300 EUR vorgesehen.

Klinikbehandlungen erfolgen im Mehrbettzimmer und Zahnbehandlungen werden zu 60-80 Prozent und Zahnersatz zu 80 Prozent übernommen. Männer ab 32 Jahren müssen 18 Prozent,44 -jährige Männer ebenfalls 18 und 55-jährige Männer 16 Prozente mehr bezahlen. Für Frauen, die im neuen Jahr einen derartigen Tarif abschließen, bleibt der Beitrag gleich.

Tarif GN 1200: Moderater Anstieg der Beiträge für siebenjährige Kinder

Im Tarif GN 1200, für den einen Selbstbehalt von 1200 EUR im Jahr zu entrichten ist, beträgt für siebenjährige männliche Kinder die Beitragssteigerungen für Neukunden im neuen Jahr drei Prozent. Für alle anderen Altersgruppen bleibt der Beitrag gleich. Der Tarif deckt im Klinikfalle ein Mehrbettzimmer zu 100 Prozent ab.

Zahnbehandlungen werden zu 60-80 Prozent, Zahnersatz zu 80 Prozent übernommen. Zu Beitragssteigerungen kommt es auch im Tarif GN 300 der Württembergischen Krankenversicherung. Für diesen Tarif gilt ein Selbstbehalt von 300 EUR jährlich. Klinikbehandlungen werden zu 100 Prozent für das Mehrbettzimmer erstattet. Zahnbehandlungen werden zu 60-80 und Zahnersatz zu 80 Prozent erstattet.

Hoher Anteil der Kostenübernahme von Zahnbehandlung und Zahnersatz

Siebenjährige männliche Kinder müssen zukünftig 5 Prozent,32-jährige Männer, 44 -jährige Männer, und 55-jährige Männer zukünftig neun Prozent mehr als bisher bezahlen. Siebzehnjährige Frauen müssen zukünftig vier Prozent mehr als bisher bezahlen. Für alle anderen Altersklassen der Frauen bleibt der Beitrag gleich. Im Tarif GN 600, für den ein Selbstbehalt von 600 EUR vorgesehen ist, steigen die Beiträge ebenfalls.

Der Tarif sieht im stationären Bereich die Übernahme eines Mehrbettzimmer in Höhe von 100 Prozent vor. Zahnbehandlungen werden zu 60-80, Zahnersatz zu 80 Prozent übernommen. Siebenjährige männliche Kinder müssen zukünftig 5 und 17 jähriger männliche Jugendliche zukünftig drei Prozent mehr als bisher bezahlen.

Auch Frauen von Beitragssteigerungen trotz Unisex-Regelung nicht ausgenommen

Frauen ab dem 32. Lebensjahr müssen zukünftig insgesamt vier Prozent mehr entrichten als im Jahr 2012. Im Tarif KN 1200, der einen Selbstbehalt von 1200 EUR vorsieht und eine Behandlung im Zweibettzimmer bei einem stationären Aufenthalt, erfolgt die Übernahme von Zahnbehandlung zu 80-90 Prozent, Zahnersatz 80 Prozent.

In diesem Tarif steigen die Beiträge für Männer nicht, Frauen ab dem 32. und 44. Lebensjahr müssen zukünftig neun, Frauen ab dem 55. Lebensjahr acht Prozent mehr bezahlen. Im Tarif KS 3000 schließlich werden die Männer im neuen Jahr nicht belastet, während Frauen ab dem 32. Lebensjahr elf und ab dem 44. Lebensjahr zukünftig zehn Prozent mehr als bisher bezahlen müssen. Der Tarif sieht die Behandlung im Zweibettzimmer sowie die Übernahme der Zahnbehandlungskosten von 80-90 Prozent und Zahnersatz in Höhe von 80 Prozent vor.



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