Am 03. Januar bereits berichtete Asentanews über einen hochrangigen Informanten aus dem Umfeld einer der der Regierungsfraktionen. Dieser hatte davon gesprochen, dass führende Regierungsmitglieder hinter den Kulissen eine “goldene Brücke” für Wulff bauen wollen, um ihn zum Rücktritt zu bewegen. Die damals medial wenig beachtete Meldung erhält nun durch die sich abzeichnenden Ereignisse ihre nachträgliche Reputation.
Merkel: Taktischer Schachzug zum Wulff-Show-Down
Wie unterschiedliche Medien übereinstimmend berichten, steht die Bundeskanzlerin mit dem FDP-Vorsitzenden Philipp Rösler in regem Gesprächskontakt, um über eine Wulff-Nachfolge zu beraten. Diese erst heute an die Öffentlichkeit dringende Meldung stellt jedoch nachweislich den Stand vor dem Fernsehinterview Wulffs dar. Insofern sind die heute durch die Medien kolportierten Ereignisse genaugenommen nicht neu, wohl aber bezeichnend für den Rückhalt, den der Bundespräsident noch gestern offiziell attestiert bekommen hatte. Durch das Platzen Lassen der Koalition im Saarland hat Angela Merkel die FDP zudem weiter an die Leine genommen und sich diese nun auch für eine Ablösung Wulffs entsprechend präpariert. Dem Vernehmen nach stand nämlich gerade die FDP bis zuletzt hinter Wulff, im Gegensatz zu großen Teilen der CDU. Insofern dürfte das Opfern der Koalition an der Saar nur Mittel zum Zweck gewesen sein, um Wulff aus dem Amte zu drängen. Durch die nun erhaltene Gefolgschaft der FDP dürfte damit die Asentanews-Meldung vom 03. Januar ihre Bestätigung zu finden. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Informationsquelle zu dem Asentanews-Bericht aus dem Umfeld der FDP stammt, was erneut Fragen aufwirft.




















Sehr “geehrter Herr Wulff!
Jeder kleine Arbeiter muss gehen wenn er
etwas Angstgellt hat egal ob er Atzubie ist oder nicht. Aber an Ihnen und anderen
Politikern Sieht man wie verkommen der
ganze Staat ist und am Schlimmsten sind
die mit dem F und C davor !
Mutti die Sie in den Sattel gehoben hat,müsste Sie auch wieder endlassen
können aber Sie haben ja sowieso keine Angst vor dem Volk da wir uns alles gefallen lassen! M.Papenfuss
In max. 1 Woche muß Rücktritt erfolgen,
ist für Herrn Wulff selbst das Beste,
Neuanfang nur mit neuer Person
Lasst ihn doch im Amt, das erhält doch auch Arbeitsplätze. Ich denke dabei an Urban Priol, Peter Zudeick und ähnliche Herren. Die werden künftig schon auf ihn aufpassen.
MAENNEFRA
Endlich! Denke ich. Mit Blick auf das Bild der Bananenrepublik, die wir bis zum 16.02.2012 waren. Enttäuscht – und nachdenklich war ich dann durch Frau Merkels Hochachtung für Wulff und seinen Rücktritt! Die einzigen, denen Hochachtung gebührt sind die Beamten, die endlich dafür sorgten, daß Justizia wieder verbundene Augen hat! Endlich kann man wieder an die Gewaltenteilung glauben. Ein echter Gewinn für die Demokratie! Aber es ist interessant wenn man überlegt wer denn den größten Gewinn von der Sache hat. Das ist Angela Merkel! Sie hat Wulff vielleicht nicht nur weggelobt. Was, wenn Sie ihn gezielt in die Falle gelockt hat? So mit gezielten Hinweisen! Als Schelm, der – denkt, behaupte ich: Angela ist einfach genial! Denn Wulff ist und wird auch nun kein Gegner mehr für sie sein!